3. Symposion für Informationdesign

Interkulturelles Lernen,
interkulturelles Informationsdesign

27. Mai 2004

Hochschule der Medien 
Nobelstraße 10, 
RAUM 056 (Aquarium)
70569 Stuttgart
(Anfahrtsbeschreibung)

Kulturen prägen die Art und Weise, wie Menschen ihre Umwelt wahrnehmen und interpretieren, wie sie entscheiden und handeln, wie sie mit Zeit, Humor, Macht, anderen Menschen und Natur umgehen. Kulturen bieten Identifikationsmöglichkeiten und binden Menschen zu einem sozialen Gefüge zusammen. Damit schaffen Kulturen Identität und erzeugen einen hohen sozialen und individuellen Nutzen.
Jeder Mensch gehört einer Kultur an. Doch selten nimmt man deren Wertesysteme und Normen bewusst wahr. Erst in der Begegnung mit Menschen fremder Kulturen entdeckt man das eigene kulturelle Ich. Gleichzeitig fordert die andere Kultur dazu auf, neue Perspektiven und Bewertungen zuzulassen. Dieser Prozess kann entweder als bereichernd oder als bedrohlich erlebt werden.
Produkte des Informationsdesigns – also auch Lernmaterialien und Lernumgebungen – sind stets kulturell geprägt. Das Symposion geht der Frage nach, wie sich diese Prägungen bemerkbar machen, und sucht Antworten auf folgende Fragen:

  • Lassen sich Informationen überhaupt universell gestalten oder müssen sie stets kulturspezifisch aufbereitet werden?
  • Wie beeinflusst die Kultur die Gestaltung von Informationen?
  • Wie muss ein Gestaltungsprozess aussehen, der kulturelle Aspekte systematisch einbezieht und nützt?
  • Wie beeinflusst die Kultur das menschliche Lernen?
  • Was sollten Gestalter bei virtuellen Lernumgebungen und Lehrmaterialien beachten, wenn sie Menschen unterschiedlicher Kulturen ansprechen wollen?
  • Wie muss ein Gestaltungsprozess aussehen, der kulturelle Aspekte systematisch einbezieht und nutzt?

In Form von Vorträgen und Workshops werden diese und andere Themen behandelt.

Stand: 12. Juni 2004

 

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